Nachdem das Königsadlerschießen im letzten Jahr leider aufgrund des Hangrutsches auf dem 25-m-Stand ausfallen musste, trafen sich die SGi-Mitglieder am vergangenen Sonntag endlich wieder zum traditionellen Königsadlerschießen. Insgesamt nahmen 18 Mitglieder am Schießen teil. Zu Beginn mussten sich die Schützen jedoch wohl erst noch einschießen: Der erste Flügel fiel erst nach 202 Schüssen und knapp zwei Stunden, nach einem Treffer von Julian Kluike. Für den zweiten Flügel waren dann noch 154 Schüsse auf oder Richtung Adler nötig, bis dieser von Lea Sohnle nach 1:30 vom Körper getrennt wurde.

Nach 402 abgefeuerten Patronen fiel dann das Gewehr durch die Dauerbelastung in Klaus Händen auseinander, konnte aber glücklicherweise schnell wieder repariert werden, sodass der Apfel nach 86 Schüssen, den letzten von Klaus Hönle, um 14:40 Uhr fiel Er darf sich in Zukunft zweiter Ritter nennen. Noch schneller ging es dann mit dem Zepter: Nach nur 62 Schüssen löste sich um 15:15 Uhr der Fuß vom Rumpf. Verantwortlich dafür zeigte sich der neue erste Ritter Michael Raidt. Um dem Vogel letztendlich die Krone vom Kopf zu schießen, waren nochmal 107 Schüsse notwendig. Anton Ulmer kürte sich mit seinem Schuss um 16:20 Uhr zum neuen Schützenkönig 2026. Damit wurden über mehr als sechs Stunden 611 Schüsse auf den Adler abgegeben, bevor sich die Gemeinschaft voll darauf fokussieren konnte, das inzwischen zweite Bierfass endgültig zu leeren.